Musik und Populärkultur

Aggression in Musikform

Bei den deutschen Jugendlichen und auch vielen Erwachsenen gibt er längst den Ton an, wenn es um Musik geht: der Rap. Er ist eine Form des Sprechgesangs, die von vielen Experten einst mit einem niedrigen Bildungsstand und einer gewissen Grundaggression assoziiert wurde. Neben dem Gangsta-Rap, bei dem diese Annahmen wohl zutreffen, gibt es auch sanftere Rap-Formen, die beinahe schon in die Richtung Pop-Rap gehen.

Beleidigungen auf unterstem Niveau

Es ist wohl nicht untertrieben, dem Rap ein gewisses Niveau abzusprechen. Tatsächlich werden in vielen Songs die vermeintlichen Gegner oder Feinde infantil beleidigt. Für Kinder und für Jugendliche können Rapper daher nicht als adäquates Vorbild dienen. Einige wichtige Figuren der Branche bedienen sich zudem verschiedener Verschwörungstheorien und haben auch damit einen schlechten Einfluss. Die Beleidigung von Müttern und die Erniedrigung des Gegner sind bekannte Stilmittel im Rap.

Gewalt und Aggression

Der Gangster-Rap ist innerhalb des ohnehin schon rauen Raps so etwas wie die Hardcore-Version. Er setzt völlig auf Gewalt und Aggression und ist dabei nur selten sentimental oder anderweitig lehrreich. Wenngleich es natürlich auch positive Gegenbeispiele aus der Branche gibt. Manch ein Rapper schafft tatsächlich Lyrik, die die Menschen bewegt und Gefühle ausdrückt.

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