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Perserteppiche als Kulturgut

Im Orient, vor allem im Iran, dem alten Persien, ist das Teppichknüpfen eine jahrhundertealte Tradition. Die begehrten Kelims werden in Handarbeit hergestellt und verzaubern mit ihren intensiven Farben und Mustern. Heute sind die edlen Teppiche erschwinglicher als früher und erfahren im modernen Wohnambiente eine Renaissance.

Die Geschichte des Kelims

Der Begriff Kelim leitet sich aus dem türkischen Wort Kilim für Teppich ab. Im Orient kennt jeder die flachgewebten Teppiche mit ihren floralen oder geometrischen Mustern. Sie gehören zum Kulturgut des Morgenlandes und sind Ausdruck feinen Kunsthandwerks. Die Ursprünge des Kelims liegen im Iran, in Afghanistan und in der Kaukasusregion.

Traditionelle Nomadenvölker webten schon vor vielen hunderten Jahren Teppiche, Decken und Wandbehänge für den Gebrauch im Alltag. Bereits in vorchristlicher Zeit war das Handwerk des Teppichknüpfens im Orient verbreitet.

Ab dem Mittelalter gelangten die wertvollen Teppiche nach Europa. Hier schmückten sie die Häuser betuchter Kaufleute und die Paläste der Aristokraten. Seitdem galten Orientteppiche und allen voran Perserteppiche aus dem Iran als Statussymbol und Luxusgut in der westlichen Welt.

Antike Perserteppiche aus der Teppichhochburg Keshan erreichen heute noch Höchstpreise in den Auktionshäusern. Zeitgenössische Knüpfarbeiten sind günstiger zu haben und ebenfalls von hoher Qualität.

Moderne Wohneinrichtung mit Perserteppichen

Der Perserteppich ist im modernen, eher kühlen Wohnambiente mit hellen Farben, Fliesen oder Parkett ein gefragtes Accessoire. Vor allem bei Wohnräumen, die im skandinavischen oder Bohème-Stil eingerichtet sind, setzen die bunten, verspielten Teppiche einen wunderbaren Farbakzent und werden zum Hingucker auf dem Boden. Die unerschöpfliche Vielfalt an Formen und Farben beschert dabei große, gestalterische Freiheit.

Qualitativ hochwertige und preisgünstige Perserteppiche bietet Trendcarpet, das Teppichhaus im Internet. Der Teppich-Experte aus Skandinavien hält eine breite Auswahl an Designs und Größen bereit. Die farbenfrohen, edlen Perserteppiche werden zum Blickfang im sonst eher minimalistischen, modernen Wohnambiente, in dem die Farbe Weiß vorherrscht. Sie bringen Farbe, Leben und Wärme ins Haus.

Knüpfkunst auf höchstem Niveau

Das Knüpfen der Perserteppiche dauert mitunter Monate. Gelernte Teppichknüpfer können aber auch Jahre an einem großen Kelim sitzen. Die feine Handarbeit hat somit ihren Preis. Ein handgemachter Kelim überdauert Generationen und ist in jedem Fall eine Investition wert.

Die Orientteppiche werden entweder an senkrechten oder horizontalen Rahmen von Hand geknüpft. Erstere werden in Kleinstarbeit geknotet. Dabei knoten die Knüpfer einzelne Fäden zu Mustern. Am horizontalen Webrahmen wird flach gewebt. Die Teppiche sind in der Regel gröber und sehen auf Vorder- und Rückseite gleich aus, so dass beide Seiten genutzt werden können.

Der fertig geknüpfte Teppich wird schließlich durch Scheren auf eine einheitliche Länge gebracht, bevor er nochmals gereinigt und abschließend in den Handel gebracht wird.

Traditionelle Muster und Farben

Traditionell finden sich auf Perserteppichen florale und geometrische Muster, die sich über den gesamten Kelim erstrecken. Eine Bordüre rahmt die stilisierten Ornamente ein. Oft sind in der Teppichmitte Medaillons zu sehen, von denen die Muster ausgehen.

Die Bandbreite an Mustern und Farben ist nahezu unendlich. Zu den bekanntesten Mustern gehört das Herati-Muster, bei dem eine Raute eine Rosette umgibt. Ebenfalls beliebt ist das Boteh-Muster, das in seiner Form einer geschwungenen Mandel ähnelt.

Traditionell sind die Farben Rot, Blau und Beige vorherrschend. Die Wollteppiche werden in aufwendigen Verfahren mit Naturstoffen eingefärbt. Lebensdauer und Farbtiefe der originalen Perserteppiche sind unschlagbar. Moderne Teppichhändler wie Trendcarpet.de machen die edlen Teppiche erschwinglich und bringen ein Hauch von Orient ins eigene Zuhause.

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