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kasnitz  

Adrian Kasnitz Glückliche NIederlagen

Gedichte

Scheitern, das war schon bei Borges ambivalent. Denn dem Scheitern wohnt auch die Kehrseite, das heimliche Glück, inne. Die neuen Gedichte von Adrian Kasnitz, die unter dem Titel Glückliche Niederlagen versammelt sind, spielen mit dieser Ambivalenz und dem Ungeheuren, das daraus entsteht. Die gewöhnlichen Dinge, Alltagsszenen aber auch die Sprache selbst, werden auf Abstand gehalten. Sie werden fremd und gewinnen andersartige Kontexte wie ein fernes Terrain. Sachlich sind diese Texte, oft im Parlandoton. Manchmal sind sie mit Selbstironie oder einem Kick ins Aggressive geschrieben. Tritt man näher oder zoomt heran, zerren die Gedichte an den Dingen und Worten, dass es wehtut: „was dich ziefern macht und auf dich niederziefert“.   

Adrian Kasnitz, geboren 1974 an der Ostsee, aufgewachsen in den westfälischen Bergen, lebt als Schriftsteller und Herausgeber in Köln. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände, u.a. „Schrumpfende Städte“ (Luxbooks 2011), „Sag Bonjour aus Prinzip“ (Corvinus-Presse 2013) und „Kalendarium“ (parasitenpresse 2015ff.) sowie den Roman „Wodka und Oliven“ (Ch. Schroer 2012). Seine Texte finden sich in den lyrischen Kanon-Bänden Der große Conrady (Artemis & Winkler) und Lyrik von jetzt (DuMont Verlag) und wurden in über zehn Sprachen von A wie Arabisch bis U wie Ukrainisch übersetzt, vertont und verfilmt.

Hardcover
80 Seiten, 19 x 14 cm
ISBN: 978-3-9816990-6-7

VK: 15,90 €